
(Grafik: Christina Leubner)
Es ist wieder Read-Weekly-Gossip-Montag, also:
Hey RWG!
Im Januar standen die schriftlichen Abiturprüfungen an – das, worauf es wirklich nach 13 Jahren Schule ankommt. Verständlicherweise ist man vor solchen Prüfungen extremst nervös und unentspannt, jedoch haben wir dies nun hinter uns! Nun stellt sich natürlich die Frage, wie das Abitur abgelaufen ist, wie man mit Stress umgeht und ab wann man mit dem Lernen beginnen sollte … Hier also kommen first-hand Tipps einer Abiturientin!
Wichtig ist bei diesen Fragen zu wissen, dass euer Management bei den Abschlussprüfungen komplette Typsache ist. Manche fangen zwar schon ein halbes Jahr früher an zu lernen (hust-hust, ich), während sich andere dafür weniger Zeit nehmen, es aber dafür intensiver machen. Ein Vergleich zu ziehen mit Mitschülern ist von daher nicht immer die schlauste Idee und kann sehr schnell dazu führen, dass ihr euch selbst stresst – wie das bei Vergleichen oft der Fall ist.
Trotzdem durften wir direkt nach den Sommerferien von etlichen Lehrern hören, dass wir früh genug anfangen sollen, mit dem Lernen – besonders bei Leistungskursen, die lernintensiver sind (wie Biologie oder Chemie). Diesen Tipp sollte man sich wirklich zu Herzen nehmen, denn man unterschätzt leicht die Menge des Stoffes aller Oberstufenjahre.
Also, Tipp Nr.1: Früh genug einen Überblick über die Themenfelder eurer LKs verschaffen! Das schützt euch vor bösen Überraschungen. Neben dem äußerlichen Druck jeglicher Schulpersonen und/oder Bekannten ist es ebenso wichtig, dass ihr euch auf persönlicher Ebene nicht allzu viel stresst. Stress führt erfahrungsgemäß zu Blackouts in Klausuren – das will man auf jeden Fall vermeiden. Besonders im Abitur!
Tipp Nr. 2: Ruhe bewahren! Führt euch vor Augen, dass der schriftliche Teil des Abiturs, trotz seiner hohen Stellung, im Endeffekt auch nur eine bloße Oberstufenklausur ist. Im Normalfall müsstet ihr mit den Klausuren und den Klausurtypen eurer Lehrer bis dahin ja schon zwei Jahre vertraut sein. In einigen Fächern kommt noch die zentrale Aufgabe des Ministeriums hinzu, aber hier hat man ja immer die Wahl, ob man diese Aufgabe nehmen möchte oder aber die eher vertraute Aufgabenstellung des Fachlehrers oder der Fachlehrerin. Einzig zu den Hör- und Leseverstehensaufgaben des Ministeriums gibt es keine Alternative – da muss man einfach durch.
Um Stress zu vermeiden, ist es ebenfalls empfehlenswert, nicht seine ganze ,,Freizeit’’ mit Schule zu verbringen. Sucht euch Hobbies, die euch von der Schule auch mal ablenken können, um einen freien Kopf zu bekommen. Viele von uns sind Teil eines Vereins, sei es Sport oder Musik. Ebenso empfehle ich regelmäßige Spaziergänge, um an frischen Wind zu kommen. Zusammengefasst ist mein Tipp Nr. 3: Sucht euch einen Ausgleich zum Lernen!
Trotz der turbulenten Zeit der Vorbereitung im Dezember und der Prüfungsphase im Januar sind wir alle aus der MSS 13 erst einmal froh, es nun hinter uns zu haben. Das Gefühl, aus der letzten Abiturklausur rauszugehen, ist wirklich unbeschreiblich. Wir sind nicht die ersten und werden definitiv nicht die letzten sein, die dies geschafft haben, also macht euch bitte keine Sorgen.
Auch ihr schafft das, wenn ihr dran seid. Die ersten von euch bereits im kommenden Jahr!
Bis nächste Woche,
euer Blog
(Text: Diana Farokhi)



RWG